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Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), 24. Juni 2010 Bis 2025 könnte die Zahl der Beschäftigten in den unternehmensnahen Dienstleistungen um mehr als 1,5 Million wachsen. Zu diesem Sektor zählen beispielsweise die Bereiche Forschung und Entwicklung, Software und Ingenieurdienstleistungen, Rechts-, Steuer- und Unternehmensberatung, Werbung und PR, aber auch die Leiharbeit.
Im verarbeitenden Gewerbe geht dagegen die Zahl der Beschäftigten bis 2025 der Studie zufolge um knapp eine Million zurück. „Der sich abzeichnende Trend zur Dienstleistungsgesellschaft ist nicht gleichzusetzen mit einer De-Industrialisierung“, betonen die Arbeitsmarktforscher des IAB. Vielmehr gewinne das Outsourcing von Unternehmensaufgaben an externe Dienstleister immer mehr an Bedeutung. Die Ausgliederung von Unternehmensteilen und Betriebsfunktionen führe auch dazu, dass Arbeitsplätze aus dem Sektor des verarbeitenden Gewerbes in den Bereich der unternehmensbezogenen Dienstleistungen verlagert werden.
Verknüpfung von Industrieproduktion und ergänzenden Dienstleistungen ist Schlüssel zum Erfolg
Auch bis 2025 wird der Export der dominierende Faktor bleiben, der das Wirtschaftswachstum Deutschlands antreibt. Dabei wächst die Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe auch in Zukunft überdurchschnittlich. „Allerdings erlauben die Rationalisierungsmöglichkeiten in der Industrie Produktivitätssteigerungen, die mit einem geringeren Arbeitskräfteeinsatz einhergehen“, merken die Autoren der Studie dazu an.
- vollständige Presseinformation des IAB vom 24.6.2010
- IAB-Kurzbericht 12/2010 ( PDF )
- Weitere Informationen: http://www.iab.de/





